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Am Wochenende waren wir beim Crocodiles Cup in Osnabrück. Insgesamt 734 Starter auf 7 Matten sorgten für ein richtig starkes Teilnehmerfeld mit großer internationaler Beteiligung. 

Von uns waren Alina, Sarah, Timmy und Carlotta dabei. 

Nach den ausgeschriebenen Regeln war es auch schon in der u15 erlaubt auf den Rücken zu greifen und auf den Knien zu werfen. Alina sollte das im ersten Kampf zum Verhängnis werden.

Ihre erste Gegnerin aus den Niederlanden war offensichtlich schon erfahrener, was das Greifen auf den Rücken betraf. Alina konnte in der ersten Griffkampfphase mehr als gut dagegenhalten und sogar werfen (und aus unserer Sicht eine Wertung erzielen), kam im zweiten Anlauf aber einfach nicht mit dem Griff klar und musste sich geschlagen geben. Ihre Gegnerin hatte im folgenden Kampf das Nachsehen, was auch für Alina das Aus bedeutete.

Sarah startete gegen eine unangenehme Gegnerin aus Hamburg, die ihr mit ihrer extremen Auslage zu schaffen machte. Der Kampf war bis ins Golden Score offen, wo sich Sarah dann aber den dritten Shido einfing. Ihre Gegnerin konnte sich dann noch bis ins Poolfinale kämpfen, wo sie aber der späteren Drittplatzierten unterlag. Damit war auch für Sarah das Turnier beendet.

Timmy startete gut ins Turnier. Im ersten Kampf gegen einen Niederländer ging er früh in Rückstand, kämpfte sich aber sehr diszipliniert zurück und glich kurz vor Ende der regulären Kampfzeit noch aus. Im Golden Score setzte er seinen Gegner dann zunehmend mehr unter Druck und konnte den Sack mit einem Armhebel zumachen. Den zweiten Kampf entschied er dann zügig mi Osotogari für sich und stand damit im Poolfinale. Der Kampf ging wieder bis ins Golden Score. Timmy sorgte bis zuletzt für einen ausgeglichenen Kampf, wurde dann aber bei einem Uchimata-Ansatz gegengedreht und musste den Weg in die Trostrunde antreten. Hier merkte man Timmy das erste Mal an, dass er nur knapp in die höhere Gewichtsklasse gerutscht war und dass ihm die beiden langen Kämpfe doch konditionell zugesetzt hatten. In einer Übergangssituation landete er im Armhebel und so auf dem 9. Platz in einer bärenstarken Gewichtsklasse.

Die ersten beiden Kämpfe konnte Carlotta ungefährdet gewinnen. Die neu geübten Griffkampfkonzepte gingen dabei voll auf. Im Halbfinale hatte sie dann die stärkste Gegnerin im Feld vor der Nase. Ihre Gegnerin aus Bottrop und sie lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Beide schrammten knapp an Wertungen vorbei und konnten Akzente setzen. Erst im Golden Score wurde Carlotta dann bei einem ihrer Ansätze gegengedreht und sah sich in der Trostrunde wieder. Mit neuer Konzentration für den Kampf um Bronze machte Carlotta dann kurzen Prozess und holte sich mit Uchimata das mehr als verdiente Edelmetall.

Auch wenn es nicht bei jedem für einen Sieg gereicht hat, können wir wichtige Erkenntnisse für die nächsten Turniere und fürs Training mitnehmen. Das gilt es jetzt umzusetzen und an den Niederlagen zu wachsen.

Herzlichen Glückwunsch an euch alle!

 

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