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Am Sonntag startete Lilly bei der Deutschen Meisterschaft u18 in Leipzig… und schrieb Vereinsgeschichte.

Lilly war im Vorfeld durch die Bundestrainer für die Deutsche Meisterschaft gesetzt wurden, weil ihre Verpflichtungen auf internationalem Parkett den Start bei den Qualifikationsturnieren nicht zuließen.

Entsprechend selbstbewusst ging Lilly in die erste Begegnung. Auch wenn eine Deutsche Meisterschaft immer etwas Besonderes ist, und die Nerven manchmal flattern, ließ Lilly keinen Zweifel aufkommen, wer die bessere auf der Matte ist. Zwei O-Uchi-Garis für jeweils Waza-Ari später war der wichtige Erstrundensieg klar.

In der zweiten Runde ging es gegen eine Gegnerin von Kim-Chi Wiesbaden, mit denen immer zu rechnen ist. Aber auch hier ließ Lilly nichts anbrennen. Starker Griffkampf, Harai-Goshi, Kesa-gatame, fertig. Zweiter Sieg in der Tasche.

In Runde 3 dann eine unangenehme Gegnerin aus NRW. Schwierig zu werfen und stark im Griff. Die erste Übergangssituation nutzte Lilly aber konsequent und machte mit Sankaku den Sack zu.

Damit stand sie im Halbfinale. Gegen eine Gegnerin aus der eigenen Berliner Trainingsgruppe. Das ist nie einfach und dieses Mal reichte es leider nicht für Lilly. 3 Shidos schickten sie in Kampf um Platz 3.

Sich nach einer solchen Niederlage wieder aufzuraffen und dann noch gegen eine Gegnerin zu kämpfen, die mit einer Serie von drei Siegen aus der Trostrunde kommt, ist eine echte Herausforderung.

Hier zeigte sich Lillys mentale Stärke. Trotz aller Enttäuschung ging sie entschlossen und mutig in den Kampf. Der Plan ging voll auf und Lilly warf nach nicht mal einer Minute mit eine tollen Kombination aus O-Soto-Gari und Ko-Soto-Gari für Ippon.

Das bedeutete die mehr als verdiente Bronzemedaille! Die erste für Lilly und die erste in der Geschichte unseres Vereins. Ein tolles Turnier und eine Riesenleistung.

Herzlichen Glückwunsch, Lilly! Du kannst stolz auf dich sein!

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Fotos von Falk Scherf (www.judofotogalerie.de)